Für die (künftigen) Auszubildenden beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Die jungen Leute stehen ganz am Anfang eines Weges, den sie in der Regel ohne große Vorerfahrung, dafür aber mit umso mehr Unsicherheiten beschreiten müssen. Dieser Prozess ist sensibel und störungsanfällig.

Meist müssen die nötigen Kompetenzen (so genannte „soft-skills“) wie Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Höflichkeit, Pünktlichkeit, Kritikfähigkeit, Selbstdisziplin, Vertrauenswürdigkeit, Einfühlungsvermögen, respektvoller Umgang mit Anderen etc. erst erlernt werden. Diese Kompetenzen müssen ebenso von allen vorgelebt werden, die mit Auszubildenden zu tun haben – also auch von den Mitarbeitern, Ausbildern, Vorgesetzten usw. des Unternehmens.

Speziell die Kommunikation hat als Grundlage jeglicher Interaktion zwischen Auszubildenden und Ausbildern oder Kollegen einen besonderen Stellenwert: Hier entscheidet sich, ob beide Seiten das Ausbildungsverhältnis als überwiegend positiv erleben oder ob sich möglicherweise sogar ein Abbruch anbahnt.

Kommunikationsprobleme  entstehen beispielsweise aufgrund:

– mangelnder Deutschkenntnisse des/ der Auszubildenden

– anderer kultureller Werte eines/r Auszubildenden

– Schwierigkeiten bei der konkreten Benennung von Konfliktursachen

– häufiger negativer Kritik

– unklarer und wechselnder Gemütszustände, wie sie bei Jugendlichen häufig und normal sind

– ironischer Bemerkungen und Abwertung der Person, z.B.

  • Von dir habe ich nichts anderes erwartet.
  • Das hätte ich dir vorher sagen können.
  • Du weißt es offenbar nicht besser.

Hier bietet sich ein Coaching zusammen mit einem Kommunikationstraining für die Beteiligten an.

Ein Coaching für Auszubildende und Ausbilder beinhaltet:
Gespräche mit Azubis und Ausbildern bei Problemsituationen (z.B.  bei drohendem Ausbildungsabbruch); Ermitteln der Hintergründe von etwaigen Problemen beim Auszubildenden (die auch im privaten Bereich liegen können); Vermittlung der Grundlagen für eine positive, motivierende und wertschätzende Kommunikation; Erarbeitung des positiven Potenzials des Auszubildenden;  Gespräche mit Auszubildenden und Ausbildern zur Förderung eines wechselseitig angemessenen und respektvollen Umgangs.

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